statt wohnung

blanke wände sind in zwei zimmern mit spuren von efeu

darauf  gestrichne träume bringen die brandung in die stadt

die weiße gischt die eintaucht das alte verlorene sein

heimat das ist kein ort es ist nur ein wiedererkennen

 

mauerndurchkreuzende pflanzen verteiln mildes feuer

rotlichtiges lächeln dem brüchig stehenden mauerwerk

taufen sie im namen alter erinnrung  einem zuhaus

rufen vater und mutter herbei dem wesen das mensch heißt

 

krieg vor allem war es was war und jene bestimmte

die zuflucht fand in steinernen händen gesetzter ziegel

sie schwiegen lange erzählten endlich von dem was geschah

das machte dass geister namen bekamen und ein gesicht

 

sie begann zu verstehen und jemand zu werden die fortgeht

den rücken zukehrt diesen zweifeln die alles zerreißen

war das kind das durch gesammelte sprödigkeit watete

sandfarbene eltern lassen sie frei folgen dem efeu

 

 

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2 Kommentare zu „statt wohnung

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